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HETFIELD IN REHA-KLINIK FÜR ALKOHOLIKER! | 20.07.01
Auf metallica.com ist heute folgendes Statement bezüglich James Alkohol Problemen zu lesen:
An unsere Freunde:
Wir möchten euch alle darüber informieren, dass James Hetfield sich in eine Reha-Klinik einweisen lassen hat, um seine
Alkohol Probleme zu bekämpfen. Es handelt sich hierbei um eine ungeschlossene Anstalt in der er behandelt wird bis er
wieder zu 100% Fit ist.
Bis dahin werden alle derzeitigen Aktivitäten, wie die Studioarbeiten zum neuen Album und die für den 29. Juli geplante
"Launch Party" verschoben.
Wir haben euch immer als unsere Familie angesehen und wollten euch darüber informieren, bevor ihr es aus anderen Quellen
erfahrt. James arbeitet hart an seiner Heilung und es ist unnötig zu sagen, dass er unsere volle Unterstützung hat.
Wir hoffen, dass ihr alle die Problematik versteht und respektiert, dass wir James die Zeit und Zurückgezogenheit
geben wollen um mit diesem Problem fertig zu werden.
Bis dahin, danke im voraus dafür, dass ihr euch Gedanken um James macht und wir freuen uns schon darauf in
Zukunft wieder Musik mit euch teilen zu können.
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METALLICA & NAPSTER BEGRABEN KRIEGSBEIL | 16.07.01
Die seit fast zwei Wochen abgeschaltete Online-Musiktauschbörse Napster hat einen Gerichtsstreit mit der Heavy-Metal-Band
Metallica und dem US-Rapper Dr. Dre beigelegt. Künftig sollten alle Musikdateien aus dem Angebot herausgefiltert werden,
die Metallica und Dr. Dre vom Tausch ausschließen wollen, teilte Napster am Donnerstag (US-Ortszeit) mit.
Der Metallica-Schlagzeuger Lars Ulrich gehörte zu den schärfsten Kritikern der Tauschbörse und seine Band zu den wenigen,
die Napster selbst verklagt hatten. Alle großen Musikkonzerne hatten die Tauschbörse verklagt, die nach einer
Gerichtsanordnung vom Mittwoch vorerst geschlossen bleibt.
Napster teilte weiter mit, im Gegenzug wollten Metallica und Dr. Dre bestimmtes Material von Zeit zu Zeit zugänglich
machen, sobald ein "akzeptables Modell installiert ist, das den Künstlern und den Verlagen die Bezahlung für die
Verwertung ihrer Arbeit garantiert".
"Wir haben nichts an dem Konzept auszusetzen, Musik auf diese Weise zu verbreiten", erklärte
Ulrich. "Das Problem, das wir mit Napster hatten, war, dass sie uns oder andere Künstler nie gefragt haben, ob wir
uns an ihrem Geschäft beteiligen wollen."
Dr. Dre erklärte: "Ich arbeite hart dafür, Musik zu machen - damit verdiene ich meinen Lebensunterhalt." Er fügte
hinzu: "Da Napster nun damit einverstanden ist, dies zu respektieren, habe ich nichts mehr
an ihnen auszusetzen."
Die Tauschbörse war vor knapp zwei Wochen abgeschaltet worden, weil das Unternehmen wie vom Gericht gefordert neue
Filter zum Blockieren urheberrechtlich geschützter Lieder installieren wollte. Am Mittwoch teilte Napster dem zuständigen
Gericht mit, die neuen Filter seien "zu 99 Prozent wirksam" und die Tauschbörse könne ihren Betrieb
nun wieder aufnehmen. Weil die Filter aber nicht zu 100 Prozent funktionierten, verbot das Gericht bis auf weiteres den
Neustart von Napster.
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