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NEWS ARCHIV 2007 - MAI

Hier gibts für euch die aktuelle Neuigkeiten ausm MetalliCamp. Wer selber News einsenden möchte tut dies ganz einfach übers Forum. Einfach im News Bereich posten und eure Artikel werden automatisch hier veröffentlicht.

JANUAR - FEBRUAR - MÄRZ - APRIL - MAI - JUNI - JULI - AUGUST - SEPTEMBER - OKTOBER - NOVEMBER - DEZEMBER

Metcamp Rocks

Kirk Hammett freut sich auf Wien KIRK ÜBER DAS ANSTEHENDE WIEN-KONZERT, DIE NEUE PLATTE UND MEHR | 31.05.2007

Am 5.Juli machen Metallica auf ihrer "Sick Of The Studio '07"-Tour auch halt in Wien, um dort auf dem Rotundenplatz die Donaumetropole zu rocken. Christoph Andert von krone.at nutze die Chance, mit Gitarristen Kirk Hammett nicht nur über das anstehende Konzert zu sprechen, sondern ihm auch einige interessanten Ausblicke auf das Ende diesen oder Anfang nächsten Jahres erscheinende Album zu entlocken. Hier die gesamte übersetzte Fassung des Interviews:

Krone.at: Metallicas “Sick Of The Studio ‘07”-Tour führt euch bald nach Wien. Juckt es schon in den Fingern?

Kirk Hammett: Oh ja, Sommer ist immer eine gute Zeit für ein paar Shows zwischendurch. Es ist die Zeit der Festivals, das Wetter ist meistens toll und alle sind gut drauf. Es macht wirklich Spaß und die Abwechslung kommt gelegen. Es ist nicht so, dass uns die Zeit im Studio krank macht – wir wollen einfach raus und einen drauf machen.

Schon allein, um nicht zu vergessen, wer wir sind – eine Live-Band. Es fühlt sich an, als ob wir die vergangenen Jahre nur# im Studio verbracht hätten. Wir haben schon ein paar Shows gespielt, aber trotzdem habe ich das Gefühl, dass wir ewig aufgenommen haben.

Krone.at: Es stellen sich Entzugserscheinungen ein...

Kirk Hammett: Ja, genau. Und die müssen behandelt werden!

Krone.at: Ich hatte letztes Jahr das Vergnügen, eure Show beim Novarock Festival in Österreich zu erleben. Die, wo ihr Lemmy Kilmister und den anderen Typen von Alice in Chains auf der Bühne hattet…

Kirk Hammett: Ja, ich erinnere mich. Das hat Spaß gemacht…

Krone.at: Du wirst es nicht glauben, aber die Leute sprechen immer noch von dieser Show. War es aus deiner Sicht auch so stark?

Kirk Hammett: Ja, schon. Immer wenn wir mit Lemmy auf die Bühne gehen und er ein paar Songs mitsingt, ist das eine starke Sache. Lemmy ist DER Typ, einer der Urväter des Heavy Metal!

Krone.at: Kannst du dich noch an Details erinnern?

Kirk Hammett: Mmmh, mal sehen. Wir haben viele Songs gespielt, fast das komplette Masters Of Puppets Album, wir holten Lemmy auf die Bühne und dann sind wir wieder abgehauen. (lacht) Nein, ich scherze. Österreich ist ein tolles Land und wir spielen gern bei euch. Wien ist eine wunderschöne, historische Stadt und ich liebe eure Museen…

Krone.at: Ich versuche mir gerade vorzustellen, wie Metallica an alten Gemälden vorbeischlendern - irgendwie komisch…

Kirk Hammett: Glaub es oder nicht, ich bin ein echter Museums-Typ!

Krone.at: Warum überhaupt “Sick Of The Studio”? Seid ihr so süchtig nach jubelnden Zuschauern?

Kirk Hammett: Absolut! Wenn ich Gitarre spiele und mal aufschaue, was will ich dann sehen? Die Hintern meiner Bandkollegen oder 30.000 jubelnde Leute? (lacht) Im Ernst: Es kommt darauf an, in welcher Stimmung ich mich befinde. Wenn ich kreativ drauf bin, Songs schreiben will und an einem Album arbeiten möchte, schaue ich lieber in die Gesichter der restlichen Band. Wenn mir aber der Sinn danach steht, nur abzurocken und unsere besten Songs zu spielen, dann bevorzuge ich 30.000 zufriedene Gesichter im Publikum.

Krone.at: Ihr nehmt eine ganze Kolonne an Support-Bands mit auf eure Tour, die meisten davon stammen aus Amerika – die Konzerte finden aber ausnahmslos in Europa statt. Ist unser Kontinent der bessere Platz, um richtig die Sau rauszulassen?

Kirk Hammett: Ja, schon. Europa ist generell aufgeschlossener gegenüber Heavy Metal als andere Regionen. Heavy Metal ist in Europa nie ganz von der Bildfläche verschwunden, obwohl es einen Schritt zur Seite getan hat. In Amerika war Heavy Metal vor fünfzehn Jahren populär, dann kam es aus der Mode und jetzt kehrt es in allen möglichen abgeänderten Formen wieder zurück. Die logische Folge: Du gehst dorthin, wo die Leute deine Musik zu würdigen wissen. Ich will damit nicht sagen, dass man uns in Amerika nicht dementsprechend ernst nimmt – es ist nur, in Europa gibt es viel mehr Menschen, die uns und Heavy Metal generell mögen.

Krone.at: Gibt es auch Unterschiede beim Temperament der Fans?

Kirk Hammett: Wann auch immer wir nach Europa kommen, du kannst darauf wetten, dass die Leute einfach durchdrehen. Sie ticken aus! Außerdem sind die Menschen hier informierter, wissen mehr über die Band und ihre Geschichte. Dabei geht es nicht um Bekanntheit, die Leute wollen die Band wirklich kennenlernen.

Krone.at: Kannst du mir etwas über das Album erzählen, an dem ihr gerade arbeitet?

Kirk Hammett: Ich denke, es wir das beste Album seit... sagen wir fünfzehn Jahren!

Krone.at: Das relativiert jetzt aber eine Menge Arbeit, die ihr euch in der Vergangenheit angetan habt.

Kirk Hammett: Ja, ich weiß. Es ist unser elftes Studioalbum, aber ich zähle es als Nummer sechs, wenn du verstehst was ich meine. Es ist eine Reihe von spektakulären Songs drauf. Wir hatten diesmal keine Angst, in unsere Vergangenheit abzutauchen, um zukünftige Musik zu erschaffen. Die Leute werden es hören, dass wir unser altes Vokabular wieder ausgegraben haben, um damit neue Dinge auszudrücken.

Ich bin super aufgeregt, dieses Album fertig zu bekommen, damit wir endlich raus können, um die Songs live zu speilen. Wir haben in der Vergangenheit doch ein paar Mal über die Stränge geschlagen und unsere Fans ganz schön strapaziert. Mit diesem Album, denke ich, bewegen wir uns wieder zurück zu unseren Wurzeln.

Krone.at: Willst du damit sagen, dass ihr euch ausgehend von Saint Anger wieder mehr des rohen Fleisches annehmt?

Kirk Hammett: Yeah, es ist super-roh! Auf dem neuen Album sind Songs, die sind so schnell, dass James und ich uns manchmal ansehen und sagen: “Ouch, unsere Handgelenke werden gleich abfallen!” Es kommen verdammt schnelle Songs und verdammt hartes Material auf euch zu. Wir haben auch unsere Schreibgewohnheiten geändert und alle vier gemeinsam an dem neuen Material gearbeitet.

Dazu kommt noch, dass wir die Gitarren anders stimmen. Bei Saint Anger hatten wir das Tuning ziemlich low gehalten. Dieses Mal stimmten wir die Gitarren wieder hoch, so wie wir es bei den ersten vier, fünf Alben getan hatten. Dadurch klingt James’ Stimme wieder mehr nach den Metallica der Achtziger. Es sind wieder viele Veränderungen, die wir gemacht haben – aber allesamt zum Besseren wie ich glaube.

Krone.at: Ist es momentan eine Notwendigkeit, sich auf die härteren Sachen und weniger Melodien zu besinnen, um sich von aufstrebenden Bands wie 30 Seconds To Mars zum Beispiel, anderem Nu Metal, Emo oder wie immer man es nennen möchte, abzuheben?

Kirk Hammett: Ja, doch irgendwie. Obwohl ich nie ganz kapiert habe, was die mit “Emo” eigentlich meinen…

Krone.at: Naja… ähem…

Kirk Hammett: Genau! Jedesmal, wenn ich Freunde frage, was dieses ganze Zeug zu bedeutet hat, bekomme ich irgendeine Antwort, die genau nichts erklärt. (lacht) Wir haben für das neue Album auch ein paar Songs geschrieben, die genug Melodie hätten. Ich für mich selbst würde dieses Material nur zu gerne auf der neuen Platte haben. Ob das passiert, wird man sehen. Wir haben dieses Mal sehr viele Songs, bekommen aber nur neun oder zehn auf dem Album unterbringen. Aber es gibt ein gewisses Kontingent an Songs, die langsamer und melodischer sind – was aber nicht heißt, dass es nicht an irgendeiner Stelle im Lied laut und schnell werden könnte…

Krone.at: Metallica beschäftigt sich oft mit Wut, Ärger und Emotionen. Vor allem auf der emotionalen Seite bieten eure Songs oft mehr als eine klassische Oper. Findest du, dass Heavy Metal und speziell Metallica dafür geschaffen sind, mit diesen Gefühlen klar Schiff zu machen?

Kirk Hammett: Ja, da stimme ich dir voll und ganz zu. Ich weiß, wenn ich in Rage bin, mich irgendetwas wieder angepisst hat und ich es an irgendetwas auslassen muss, Musik genau der richtige Kanal dafür ist. Wenn ich unsere Songs spiele, fühle ich mich besser, weil ich alles rauschreien und Dampf ablassen kann. Es fühlt sich vernünftiger an, als sich bei Wal Mart ein Gewehr zu holen und dreißig Leute in einer Highschool abzuknallen, wenn du weißt was ich meine.

Die therapeutische Seite der Musik ist so wertvoll, sie hält Menschen davon ab, verrückte Aktionen zu setzen und drastische Maßnahmen zu ergreifen. Wenn jeder von Zeit zu Zeit auf ein Heavy-Metal-Konzert gehen würde, dann hätten wir um ein Vielfaches weniger Kriminalität in der Welt. Da die Menschen immer Ärger und Zorn abreagieren müssen, wird auch Heavy Metal immer leben.

Krone.at: Lass es mich noch einmal zusammenfassen: Euer elftes Studioalbum kommt bald raus, Metallica wird dieses Jahr 26; was bringt euch immer wieder dazu, sich erneut mit einer neuen Platte, einer neuen Tour ins Rennen zu bringen? Worin liegt die Herausforderung?


Kirk Hammett: Ich finde, die Herausforderung besteht darin, sich seinen Taten aus der Vergangenheit zu stellen, sich an dich selbst zu messen. Wir machen das schon so lange, wie du sagtest, fünfundzwanzig, sechsundzwanzig Jahre – ich habe aufgehört zu zählen; aber ich kann keine verstopfte Toilette reparieren, Lars kann keine Auto auf Vordermann bringen – na gut, vielleicht kann das James… (lacht) Wir machen Musik und wir wollen die beste Musik machen. Für mich stellt sich die Aufgabe darin, immer wieder neue Dinge zu schaffen und kreativ zu sein.

Wir wollen Songs machen, die für sich alleine stehem und die nebenbei noch kreativ-stimulierend wirkem. Die Herauforderung ist, es besser zu machen, als du es beim letzten Mal gemacht hast. In der Vergangenheit – und da bin ich der Erste, der das zugibt – haben wir das ein paar Mal versäumt, wir haben uns nicht so gut angestellt, wie das früher vielleicht der Fall war. Zumindest, haben wir es ein paar Mal nicht geschafft uns mit einem neuen Album zu verbessern. Aber die Tatsache, dass wir immer noch dran sind, ist bedeutend. Wir wollen auf Tour gehen und wir wollen Alben machen, und das am besten so gut wie möglich.

Krone.at: Von dieser Warte aus, ist das aber eine unendliche Geschichte. Kannst du dir vorstellen, jemals einen Strich unter die Rechnung zu ziehen?

Kirk Hammett: Mmh, das ist eine gute Frage und ich weiß nicht, ob ich sie beantworten kann. Die Rolling Stones – Keith Richards ist sechzig und tut es immer noch, und ich kann mit Gewissheit sagen, dass er es immer noch liebt. Mick Jagger, Ron Wood – diese Typen haben immer noch eine Menge Spaß an der Sache. Solange sie weitermachen, pushen sie für uns das Alterslimit. Wenn Keith Richards das mit 60 schafft, warum wir nicht auch? Es wäre etwas skurril mit sechzig “Seek And Destroy” zu spielen. Aber wenn uns die Menschen dabei sehen wollen, wie wir mit sechzig “Seek And Destroy” spielen – ich würde keine Sekunde zögern! (lacht)

Krone.at: Wann hattest du zum letzten Mal einen Tag lang keine Gitarre in der Hand?

Kirk Hammett: Mmh… das war letzte Woche. Der Grund war – dazu musst du wissen, dass ich einen kleinen Sohn habe – dass ich den ganzen Tag alle Hände voll mit Baby-Angelegenheiten zu tun hatte.

Krone.at: Naja, zumindest hast du eine gute Ausrede…

Kirk Hammett: Yeah! (lacht) Ich versuche aber immer noch jede freie Minute eine Gitarre unter die Finger zu bekommen. Speziell gerade jetzt, wo wir im Studio sind.

Krone.at: Ich stand bei eurem Konzert am Novarock-Festival letztes Jahr ziemlich in der Mitte unter all den Fans. Was mir auffiel war, dass die Leute die Fäuste ballten, sobald Metallica auf die Bühne kamen. Davor, bei den anderen Bands, war dieser Yeah-Gruß mit den zwei abgespreizten Fingern, die übliche Geste. Hast du eine Erklärung für die Fäuste bei Metallica?

Kirk Hammett: Sie glauben an uns. Das ist die einzige Erklärung, die ich dir geben kann. Sie glauben an uns und die Power unserer Songs. Sie glauben an das, was wir zu sagen haben – musikalisch wie inhaltlich. Das ist es, denke ich. Entweder das, oder die Leute waren wirklich sauer auf uns! (lacht) Es ist gut, zu spüren, wenn jemand an dich glaubt. Wir arbeiten sehr hart und es ist verdammt befreiend, mit ansehen zu können, wie jemand erkennt woran du glaubst und es im selben Moment übernimmt. Es ist einfach schön – nicht nur schön, es hat auch etwas integeres. Es macht mich jedesmal glücklich, an einem Ort zu sein, wo dir fremde Leute zeigen, dass sie an dich glauben.

Krone.at: Heavy Metal tritt immer in Kombination mit einem ganz bestimmen Kleidungsstil, Benimmustern und Erscheinungsbild auf. Leder, Stiefel, Tattoos, Band-T-Shirts, Kinnbärte und so weiter; was denkst du, ist das Faszinierende am Genre, an der Musik und an den Menschen im Heavy Metal?

Kirk Hammett: Noch einmal, die Leute glauben daran. Viele von ihnen sind Außenseiter, ausgegrenzte Menschen, Leute, die nicht wirklich anpassungsfähig sind oder nicht hineinpassen - aus welchen Gründen auch immer. Wenn du Teil einer Bewegung oder einer musikalischen Zusammengehörigkeit wirst, wie Heavy Metal das ist, passt du plötzlich zu denen, die ebenfalls nirgendwo so Recht hinpassen. Heavy Metal bedeutet einen bestimmen Look, eine Lebenseinstellung, eine bestimmte Form des Denkens, auch eine bestimmte Form des Trinkens (lacht), für Menschen, die keine Lust auf normalen Alltag haben. Das ist der Grund, warum Heavy Metal so viele Leute anzieht.

Das ist auch der Grund, warum Heavy Metal auf der ganzen Welt verstanden wird. Nimm Latin-Music, die du schwer verstehen kannst, wenn du nicht aus der lateinamerikanischen Kultur stammst, oder diese Art zu Leben zumindest sehr gut kennst. Heavy Metal ist an keine Tradition gebunden – es ist zwar eine Tradition in sich selbst, aber nicht traditionell. Du kannst von überall her kommen, Afrika, Australien oder Argentinien, dir Heavy Metal anhören und es verstehen. Das ist das Stärkste am Metal. Für mich ist es eine unglaubliche Erfahrung, das auf der ganzen Welt beobachten zu können. All die unterschiedlichen Leute zu sehen, wie sie sich alle in dieselbe Musik, mit genau der selben Einstellung werfen. Es ist manchmal unfassbar. Heavy Metal ist eine sehr menschliche Form von Musik. Menschlich! Und dafür liebe ich es.

Krone.at: Wenn wir schon über Looks und Feel reden. Letzte Frage: Seit wie vielen Jahren trägst du eigentlich schon diese Frisur? Fünfzehn, zwanzig?

Kirk Hammett: Willst du jetzt wissen, wann ich mir die Haare schneiden lassen werde? Nein, du meinst, ob ich diesen Look beibehalten werde, meinst du das?

Krone.at: Ja, genau…

Kirk Hammett: Mann, seit dem ersten Tag, an den ich mich erinnern kann, habe ich lange Haare. Nein, ich werde sie nicht schneiden! Aber allmählich gehen sie mir aus…

Krone.at: Also wirst du mit sechzig wohl mit Glatze spielen…

Kirk Hammet: (lacht) Ja, glatzköpig und laut, laut und mit Glatze…

Krone.at: Vielen Dank für das Interview.

Kirk Hamett: Yeah, see you in Austria!



Vielen Dank an Christoph Andert und krone.at



Autor: Christoph Andert/Krone.at | Zur Quelle | Wort für Wort in englisch | News kommentieren

Metcamp Rocks

Lars LARS ÜBER AUFNAHMEN, DIE ROLLING STONES-ERFAHRUNG UND MEHR | 27.05.2007

Metallicas Schlagzeuger Lars Ulrich war am 25.Mai zu Gast in der "The Opie & Anthony Show" und hat in den knapp 15 Minuten Interviewzeit gewohnt freimütig und eloquent einiges über die kommende Tour mit Heaven and Hell, Mercyful Fates Einfluß auf seine Musik und die Erfahrungen auf Tour mit den Rolling Stones im Jahre 2005 vom Stapel gelassen.


Über Heaven And Hell:

"Ich und James sind losgegangen, um uns vor 2-3 Wochen in L.A. Heaven And Hell - also Black Sabbath mit Dio - anzusehen, und es war wirklich cool. Ich freue mich richtig. Sie spielen diesen Sommer eine Show mit uns in Europa. Das ist schon richtig geil. Da denkt man sich "Wir sollten eigentlich für euch eröffnen".

Bill (Ward, ursprünglicher Sabbath-Schlagzeuger) ist Bill, aber er war in den letzten Jahre nicht in bester Kondition. Wenn da aber irgendwer für ihn einspringen kann, dass ist das Vinnie (Appice, Heaven And Hell-Drummer).

Für mich war's der Hammer. Es hat mich wirklich umgehauen, wie sehr... Es war wirklich schwungvoll und voller Energie. Das waren ein paar gute Stunden. Es war ein riesiger Spaß.


Zum Stand der Dinge bei den Aufnahmen zum neuen Album:

"Wir waren in den letzten 4-5 Wochen unten in L.A., wo wir uns mit Produzenten Rick Rubin nur mit den Backing Tracks für das neue Album beschäftigt haben. Dann kam ich zurück nach San Francisco und bekam am Montag den 21.Mai ein Baby - ich bekam kein Baby, sondern meine bessere Hälfte bekam eines - und das ist meine erste Nacht hier zuhause, und im Schlafzimmer habe ich neben meiner Frau noch ein drei Tage altes Baby. Deswegen haben wir jetzt erst mal ein paar Wochen Pause genommen und dann werden wir mit den Reheasals anfangen und wir gehen dann rüber nach Europa um uns 3 Wochen voller Shows und Festivals und all diesen Outdoor-Spaß zu geben und dann geht's im Augist zurück nach L.A. um die Aufnahmen zu beenden.


Zum Einfluß Mercyful Fates:

"Mercyful Fate gehöre zu den zwei-drei Bands die sozusagen den Metallica-Sound mitgeformt haben. Zusammen mit Diamond Head und ein-zwei anderen Bands. Und damals in 81-82, als wir unsere Sachen gerade entwickelten, waren Mercyful Fate eine der Haupt-Inspirationen, und als es daraum ging, denen Tribut zu zollen, die uns den Weg bereiteten, Mercyful Fate.... Ich weiss nicht, wieviele von den Leuten, die uns hören, wissen, wer Mercyful Fate ist, aber einiges von dem Zeug ist ziemlich durchgeknallt, wie du weisst.... So viel von unserer eher progressiven Seite kommt von ihnen, aber ich sag dir was, als wir das Ding gecovert haben... Wann war das eigentlich? 97 oder 98 oder so... ich meine, Hetfield dabei zuzusehen, wie er versucht, King Diamond-Zeug zu singen, welches ungefähr 9 Oktaven höher ist.... Wo es nur noch Vögel hören können, oder wo auch immer das ist. Das war mal ein Anblick. Aber es war geil, denn Fate waren immer ein großes Ding in Metallicas Karriere. Wir hatten sie sogar ein paar mal in Europa mit uns dabei, um ein paar Shows zu spielen. Mitsamt umgedrehten Kreuzen und dem ganzen Zeug. Das war ne gute Sache (lacht).


Zu den Erfahrungen als Vorband der Rolling Stones:

"Ja, das war letztes Jahr... Es war vor anderthalb Jahren hier in San Francisco. Wir waren gerade in Mitten unserer Chill-Time nach der St.Anger-Tour und auf einmal hies es "Die Stones wollen wissen, ob ihr für sie in San Francisco eröffnen möchtet" und ich dachte mir nur "Öhm, natürlich werden wir das. Sag einfach Zeit und Ort und wir kommen hin". Wir haben natürlich schon länger nicht mehr für irgendwen eröffnet, aber wenn du das für irgendeinen tun willst, dann für die Stones. Ich meine, komm schon!

Dann kam die zweite Show. Wir haben zwei Shows mit den Rolling Stones hintereinander gespielt. Und irgendeine Assistentin mit irgendwie 5 Funkgeräten und einem Wasserflaschenhalter, oder so, kam vor der Show zu uns rein und meinte "Wollt ihr ein Bild von euch mit den Rolling Stones machen?" Und wir meinten dann "Weisst du das? Sicher. Warum nicht?!" Also nach der Show sind sie bereit dafür, auf die Bühne zu gehen, und die Assistentin kommt rein und sagt "Ok, seid in 5 Minuten bereit" oder sowas. Dann kommt sie rein, eskortiert uns zu diesem Ort in dem Tunnel, der ins Stadion führt und sagt "Wartet hier". Wie standen dann in dem Tunnel, und diese Band Everclear, die auch spielte, standen auch da hinten auf ihrem "X". Und dann standen wir da und gingen rüber zu den Jungs von Everclear und sagen "Hallo" zu den Jungs und "Hey, wie war eure Show?" und diese Assistentin kommt zurück und sagt "Nein, die Leute von Metallica stehen da und die Leute von Everclear stehen dort". Wir meinte nur "Woooaaaaah" und dann nach 5 Minuten kamen die Stones rein, und ich schwöre, die blieben gar nicht stehen. Sie sind nur langsamer geworden, langsamer gegangen, nur langsam genug um 2-3 Bilder mit Everclear zu machen und dann kamen sie zu uns rüber und sie sahen uns an.... Nein, eigentlich sagte Charlie Watts "Hallo" und ich glaube Keith Richards nickte oder so und Mick Jagger guckte, als würde er von uns eine Lungenentzündung bekommen oder so... Er hatte dieses widerlichen Blick im Gesicht. Und sie wurden langsam genug, dass der Fotograf 2-3 Bilder machen konnte und dann gingen sie weg. Und dann kam die Assistentin und meinte "Wenn die Band die Fotos genehmigen, schicke ich euch eine Kopie. Das fasst schon die gesamte Rolling Stones-Erfahrung zusammen (lacht). Aber auf der Bühne war'S schon geil bei der Geschichte der Band und der ganzen Sache... Aber das hat schon einen bitteren Nachgeschmack im Mund hinterlassen. Wenn wir das mal abziehen würden, würdest du mich bitte ausfindig machen, zu mir kommen und mich erschiessen? Ich meine, ersthaft? Es war schon eine tolle Nacht und überhaupt die Chance zu bekommen davon ein Teil zu sein.... Und wenn du dann später da sintzen und deinen Kindern erzählen kannst "ich habe für Iron Maiden eröffnet, ich habe für Deep Purple eröffnet und ich habe für die Rolling Stones eröffnet" dann bist du eigentlich gut bei der Sache, weisst du, was ich meine?"


Autor: Dem Hans Sein Erwin | Zur Quelle | News kommentieren

Metcamp Rocks

Für Chuck Billy ist St.Anger richtig mies TESTAMENTS CHUCK BILLY: "ICH HABE NOCH NIE EINE PLATTE UMGETAUSCHT - BIS ST.ANGER | 27.05.2007

Für Testaments Frontmann Chuck Billy ist Metallicas letztes Album "St.Anger" die wohl schlechteste Metalplatte, die er je gehört hat- oder zumindest die einzige, die er je im Laden wieder zurückgegeben hat. Hier ein paar Auszüge aus einem Interview, dass Billy der "Classic Metal Show" gab:


The Classic Metal Show: Ihr kommt ja aus St.Francisco, wo viele großartige Thrash Bands herkommen, zu denen auch die größte Band der Welt gehört, Metallica. Testament ist seinen Wurzeln immer sehr nah geblieben. Ihr habt euch wirklich nie davon entfernt um irgendetwas anderes zu machen. Was denkst du über die Richtung, die Metallica in den letzten 10 Jahren eingeschlagen hat?


Chuck Billy: Na ja, ich bin ein riesiger Metalica-Fan und besonders das frühe Zeug hat mich sehr beeinflusst. James Hetfields Vocals, sein Songwriting und seine Art hat mich immer inspiriert. Ich denke, sobald sie diese "Load"-Periode ihrer Karriere erreichten... Sobald alle angefangen haben, sich das schreiben der Vocals zu teilen und jeder was beigetragen hat zu dieser... ääh... Der Psychiater und all das Zeug... Da weiss ich nicht. Es hat sich für mich einfach alles verändert. Die Lyrics waren nicht mehr so clever, die Riffs waren einfach nicht mehr so eingängig wie zu der Zeit, als James noch die volle Kontrolle hatte. Ich glaube einfach, dass Hetfield tief in sich gehen und die Kontrolle übernehmen und anfangen sollte, wieder geile, intelligente Texte zu schreiben. Ich weiss nicht, wo ihnen beim letzten mal ihre Köpfe standen, aber sie haben alle an den Texten geschrieben, und das hat mir überhaupt nichts gegeben.

The Classic Metal Show: Enttäuscht sich das, wenn eine Band sagt, dass die zurück zu ihren Wurzeln gehen, und dann ein Produkt veröffentlichen, dass kein bisschen dieser Wurzeln beinhaltet?

Chuck Billy: Ich hoffe, sie gehen zurück zu ihren Wurzeln. Ich habe vorher noch niemals eine Platte umgetauscht, die ich gekauft habe, aber ich habe die Metallica-Platte wieder in den Laden zurückgebracht. Ich war so wütend wegen diesem.... Das war einfach absolut abtörnend. Ich dachte mir nur "Oh nein!". Da musste ich wirklich Farbe bekennen, denn ich war immer ein großer Metallica-Fan und Supporter.


Chuck Billys Bandkollege Alex Skolnick ist da nicht anderer Meinung. Bereits 2003 gab er seine Meinung zu St.Anger kund, als ihn Fans im Forum seiner Webseite zu seiner Meinung befragten:

"Ich muss mal klarstellen, dass, als ich und der Rest meiner Band, The Alex Skolnick Trio, St.Anger im Radio gehört haben, wir es absolut nicht glauben konnten. Das klang, als wäre das ganze Ding mit Pro Tools zusammengeklebt worden und als hätte die ganze Band gar nicht zusammen im Studio gespielt. Die einstmals kraftvollen Gitarren- und Drumsounds wurden durch Nu Metal-mässige Samples und dünne Töne ersetzt. Es gibt da keine Einheit und keinen Zusammenhang in den Songs. Einige von denen waren sogar richtig lustig, als hätte "Saturday Night Live" (Comedy Sendung) einen Sketch über sie gedreht, um sich über sie lustig zu machen. Wenn Metallica wirklich ihre alte Energie wiederaufleben lassen möchten, sollten sie zurück in die Garage gehen um wieder dem nahezukommen, was sie mal waren. Das Album repräsentiert alles, was sie jetzt sind: ein schlampiges Durcheinander. (obgleich eines mit einer Menge an Reichtum und macht). Lars Ulrich sagte mal, dass die Musik von Bon Jovi alles repräsentieren würde, was am Musikgeschäft falsch ist. Das gleiche kann man jetzt über Metallica sagen. Ich habe gar nicht vor, hier zu negativ zu sein, aber als früherer Fan der Band und als jemand, der sie sogar ein wenig aus der Bay Area-Szene von damals kennt, ist es traurig zu sehen, dass all die Integrität, auf die sie einmal stolz waren, verschwunden ist."


Autor: Dem Hans Sein Erwint | | News kommentieren


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Stolze Eltern LARS ZUM VIERTEN MAL VATER | 22.05.2007

Lars Ulrich und die dänische Schauspielerin Connie Nielsen dürfen sich set dem 21.Mai Eltern eines Jungen namens Bryce Thadeus Ulrich-Nielsen nennen. Der Mutter geht es gut, der Vater ist immer noch ohnmächtig und seine Brüder Layne, Myles und Sebastian freuen sich ebenfalls schon.

Herzlichen Glückwunsch an die Familie Ulrich-Nielsen. Leider bedeutet dies für die Fans auch, dass die Band von den laufenden Aufnahmen zum neuen Album wieder einmal eine mehrwöchige Pause nimmt.




Autor: Dem Hans Sein Erwin | Zur Quelle | News kommentieren


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Metallica mit ihren musikalischen Vorbildern Diamond Head DIAMOND HEADS TATTLER: "OHNE METALLICA WÄRE WIR IN DER UNBEKANNTHEIT VERSUNKEN | 11.05.2007

Als Diamond Head-Gitarrist Brian Tatler für das Classic Rock Magazin ein Interview gab, wurde er auch zum Verhältnis der Band zu Metallica befragt und gab dazu einige lesenswerten Antworten:


Classic Rock: Wie sieht es aus, wenn die Verbindung zwischen Diamond Head und Metallica Thema ist? Ist das etwas, was du nie leid wirst, es zu besprechen?

Tatler: "Nää [lacht]. Ich meine, Gott schütze sie. Wenn Metallica nicht wäre, und Lars, und die Songwriter-Tantiemen die ich und Shawn bekommen, weiss ich nicht, was wir machen würde. Wir wäre wahrscheinlich irgendwo in die Unbekanntheit angesunken, zusammen mit, keine Ahnung, Angel Witch oder so. Aber wegen ihnen kommt Geld rein und sie haben unser Ansehen dadurch erhöht, 4 unserer Songs auf einem Album zu covern, dass 5 Millionen Einheiten verkauft hat, und das ist einfach.... Du kannst dir sowas nicht kaufen, weisst du? Ich habe bestimmt schon hunderte Artikel gesehen, in denen Lars von Diamond Head schwärmt, und das ist einfach brilliant"


Classic Rock: Was habt ihr gemacht, als Fans, die vielleicht zu jung waren um sich an Diamond Head zu erinnern, in den frühen 80ern zu euren Gigs gekommen sind oder eure Alben gekauft haben, weil sie von euch durch Metallica erfahren haben?

Tatler: Das war deninitiv ein gutes Gefühl. Man versucht immer, rauszugehen und neue Leute zu erreichen. Deine härtesten Fans werden sich deine Alben immer kaufen, aber du willst immer mehr. Wenn jemand Metallicas "Am I Evil" hören und darunter sehen, dass es von Diamond Head geschrieben wurde, ja, weisst du, das ist fantastisch. Die neueren Fans gehen da unten auch ab, die haben noch die Energie, bei Gigs richtig abzudrehen, anstatt einfach im Hintergrund zu stehen und zu klatschen"


Autor: Dem Hans Sein Erwin | Zur Quelle | News kommentieren

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A lot of the music has an eastern harmonic flair to it, that could be construed as like eastern sounding or Arabic? I don't know if it's just the zeitgeist or because Middle Eastern culture is so prevalent, or maybe the negative things about it. Maybe artists are conscious, just want to shine light on the positive aspects of Middle Eastern culture, i.e. the music.


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